Fachinformationen
Mechaniker/in für Karosserie-
instandhaltungstechnik
Fahrzeugkarosserien sind heute das Ergebnis einer ingenieurwissenschaftlich begründeten Konstruktionsarbeit. Neue Werkstoffe, unterschiedliche Materialkombinationen und wesentlich engere Toleranzen erfordern neue Reparaturtechniken. Die damit verbundenen umfassenden handwerklichen Qualifikationen erfordern einen eigenständigen Beruf:
Mechaniker/in für Karosserieinstandhaltungstechnik

Im Mittelpunkt dieses Ausbildungsberufes stehen die Karosseriereparatur in Verbindung mit der Anwendung neuer Verbindungstechniken, der Einsatz unterschiedlicher Fügeverfahren sowie die computergestützte Mess- und Rückformtechnik.
Auch müssen Karosseriebauteile aus hochfestem Stahl, Aluminium, Magnesium und Kunststoff be- und verarbeitet sowie Teile ungleichmäßiger Blechdicken und Materialien instand gesetzt werden.
Wer Interesse an Kraftfahrzeugen, Spaß an handwerklichen Tätigkeiten und ein gutes physikalisch-technisches Verständnis hat, bringt bereits gute Voraussetzungen mit. Aufgrund der hohen Anforderungen ist weiterhin ein Realschulabschluss oder ein sehr guter Hauptschulabschluss erforderlich.
Die Dauer der Ausbildung beträgt 3,5 Jahre
Die Bewertung der Zwischenprüfung fließt mit in das Ergebnis der Gesellenprüfung ein (Gestreckte Gesellenprüfung). In den beiden praktischen Prüfungsteilen (Teil 1 und Teil 2 der Gesellen- / Abschlussprüfung) ist ein Fachgespräch in Bezug auf die gestellten Arbeitsaufgaben zu führen.

Alle Betriebe des Kfz-Gewerbes, die Karosseriearbeitsplätze und die notwendige Ausstattung zur Karosseriereparatur aufweisen. Darüber hinaus auch Ausbildungsabteilungen der Automobilhersteller und Importeure von Kraftfahrzeugen.