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Bewerbungsaufruf & -prozess

1. Der Bewerbungsaufruf
Der Bewerbungsaufruf ist essentiell, um die junge Generation auf Ihren Betrieb bzw. auf Ihre Ausbildungsstellen aufmerksam zu machen. Hier weisen wir aktuell eher auf die sozialen Netzwerke oder die eigene Website hin, da Messen, Berufsinformationstage oder Tage der offenen Tür unter Umständen in nächster Zeit nicht in gewohnter Form stattfinden können. Dazu sind die sozialen Netzwerke das perfekte Tool, um die jungen Leute auf sich aufmerksam zu machen. Denn ihre Zielgruppe – die Generation Z – sucht online und in den sozialen Medien nach Ausbildungsberufen und Ausbildungsbetrieben. Doch nicht nur in den klassischen sozialen Medien oder auf Ihrer Website ist es möglich, einen Bewerbungsaufruf zu veröffentlichen. Sie können dies sogar auf eBay Kleinanzeigen tun, denn dort sucht die Generation Z ebenfalls nach Ausbildungsbetrieben. Im Bewerbungsaufruf sollten auf jeden Fall folgende Informationen enthalten sein:

  • Berufsbezeichnung
  • Startzeitpunkt der Ausbildung
  • Ausbildungsdauer
  • Standort
  • Steckbrief Betrieb – „Wer sind wir?“
  • Alle Schritte des Bewerbungsprozesses
  • „Wie bewerbe ich mich?“ (Online/ Post, Persönlich etc.)
  • Ausbildungsinhalte
  • Ansprechpartner
  • Erwartungen an Bewerber
  • Angabe Anzahl der freien Plätze

Zeitpunkt, zu dem mit einer Antwort gerechnet werden kannAktuelle Studien zeigen, dass Bewerber genau diese Informationen suchen und die Qualität des Ausbildungsbetriebs daran messen.

 

Hier finden Sie noch einige Tipps: 

  • Mit einem eigenen Unterpunkt „Wir bilden aus“ oder „Ausbildung bei uns“ sprechen Sie direkt interessierte Bewerber an und schaffen Übersichtlichkeit. Neben dem Aufzeigen der Ausbildungsberufe, die Sie ausbilden, können Sie in dieser Rubrik zusätzlich offene Ausbildungsstellen veröffentlichen. Das generiert noch mehr Bewerber.
  • Mit ausreichender Verschlagwortung werden diese auch besser über die gängigen Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, gefunden (z.B. Kfz-Mechatroniker, Kfz-Mechatronikerin, Kfz-Ausbildung usw.).
  • In dem Zeitraum, in dem ihr Betrieb aktiv nach Azubis sucht, kann auf der Startseite, z.B. bei aktuellen Themen oder mit einem Banner auf die aktuellen Ausbildungsstellen hingewiesen werden.
  • Gerade in Zeiten von Corona sollten Sie deutlich kommunizieren, dass Sie Auszubildende suchen. Junge Menschen sind aufgrund der schwierigen Lage sehr verunsichert, was die Ausbildungssuche und Bewerbung angeht. Berufsorientierungsunterricht und Praktika finden seit vielen Wochen nicht statt, der Kontakt zu den Lehrern und Beratern fehlt. Mit einer klaren Kommunikation und transparenten Informationen punkten Sie als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber!

Weitere Tipps, wie sie vorallem auf Social Media Ihren Bewerbungsaufruf gestalten können, finden Sie unter Digitales Recruiting unter Punkt 2.3.

 

2. Eingang von Bewerbungen und die Auswertung
Wie suche ich den für mich am besten passenden Bewerber aus? Hier finden Sie Antworten! Wenn Ihnen eine Bewerbung zusagt, kann dem Bewerber vor dem Vorstellungsgespräch ein Auswahltest bzw. ein Link zugesendet werden. Das verschafft einen zusätzlichen Eindruck auf beiden Seiten. Die Kommunikation zu dem Bewerber kann, wie gewohnt, per E-Mail oder Telefon erfolgen. Auch WhatsApp eignet sich als Kommunikationskanal, insbesondere wenn Sie diesen schon nutzen.Bereiten Sie einen digitalen Auswahltest vor, in welchem für Sie entscheidende Kriterien abgefragt werden. Dieser kann an ausgewählte Bewerber versendet werden, die Teilnahme wiederum erfolgt über einen Link, der zugesendet wird.

Einstellungstests sowie Tipps & Tricks finden Sie hier.

 

3. Das Vorstellungs- oder Bewerbungsgespräch
Dieses findet klassisch direkt im Betrieb statt, doch aufgrund der aktuellen Situation muss dieses Gespräch oftmals virtuell stattfinden. Dazu kann man ein Telefon-Interview oder ein Video-Gespräch bzw. Webmeeting durchführen. Dafür können Sie entsprechende Tools, wie z.B, Teams, Skype oder Zoom. Bereiten Sie dies gut vor und geben dem Bewerber vorab alle nötigen Informationen hierzu.. Die Generation Z bevorzugt eher die virtuellen Gespräche, da es doch persönlicher ist, wenn man seinen Gesprächspartner und zukünftigen Ausbilder sieht. Es gibt viele Wege ein virtuelles Gespräch zum Kennenlernen durchzuführen. Es kann als Telefon-Interview oder aber auch als Video-Gespräch stattfinden. Letzteres kommt dem persönlichen Gespräch sehr nahe.Dafür brauchen Sie zusätzlich zur Internetverbindung, eine Webcam und Mikrofon. Anbieter sind beispielsweise Skype, Zoom oder auch Google Meet. Diese Applikationen sind kostenlos verfügbar.Sie entscheiden über das Tool, das Sie verwenden möchten. Teilen Sie dies Ihrem Bewerber in der Einladung mit, so wie bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch auch.

Andere haben es bereits auf den Punkt gebracht: