Arbeitszeiten

Jugendarbeitsschutzgesetz

Das Jugendarbeitsschutzgesetz (kurz: JArbSchG) schützt Jugendliche unter 18 Jahren, egal ob sie als Auszubildende oder Arbeitnehmer tätig sind. Es unterscheidet in § 2 zwischen Jugendlichen und Kindern. Kind ist, wer noch nicht 15 Jahre alt ist. Wer 15, aber noch keine 18 Jahre alt ist, gilt vor dem Gesetz als Jugendlicher.

Die Hauptregelungen des JArbSchG sind das Verbot von Kinderarbeit, ein verstärkter Arbeitsschutz für Jugendliche, partielle Beschäftigungsverbote, ein erhöhter Urlaubsanspruch und eine besondere gesundheitliche Betreuung.

Beschäftigung von Jugendlichen

Das JArbSchG soll Dich als jungen Mitarbeiter bzw. Auszubildenden unter 18 Jahren vor Überforderungen am Arbeitsplatz schützen. In dem Gesetz sind geregelt:

  •     die wöchentlichen und täglichen Arbeitszeiten
  •     gefährliche Arbeiten
  •     Freizeit, Ruhe- und Nachtpausen der Jugendlichen
  •     Jahresurlaub
  •     Freistellung für Berufsschule und Prüfungen
  •     gesundheitliche Betreuung

Wer hat die Kontrolle?

Die Aufsicht über die Einhaltung des Gesetzes obliegt regelmäßig den Gewerbeaufsichtsämtern. Die Beauftragten sind berechtigt, den Betrieb während der üblichen Betriebs- und Arbeitszeit zu betreten und zu besichtigen und vom Arbeitgeber die zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlichen Angaben zu verlangen.

Werden schwerwiegende Verstöße des Arbeitgebers festgestellt, teilen die Beauftragten dies den Industrie- und Handelskammern mit. Gesetzesverstöße von Arbeitgebern können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 2.500,- €, in besonders schweren Fällen auch als Straftat geahndet werden.

Weitere Informationen findest Du auch im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG).

Unsere Partner