Duale Ausbildung

Doppelt hält besser! Die Duale Ausbildung

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerkordnung (HwO) sind die rechtlichen Grundlagen für Deine Duale Berufsausbildung.

Und was heißt das?

Diese Gesetze schreiben allen Ausbildungsberufen verbindliche Ausbildungsordnungen vor, die von den Sozialpartnern entwickelt werden. Bei diesem Verfahren sind auf jeden Fall immer Experten aus der Praxis beteiligt, damit auch alle wichtigen Details mit einbezogen werden können. Koordiniert wird die Erstellung der Ausbildungsordnungen vom Bundesinsitut für Berufsbildung (BIBB). Verabschiedet werden diese dann aber von ganz oben - vom Bundesgesetzgeber.

Theorie & Praxis - immer vereint

Deine Ausbildung findet an zwei Lernorten statt:

  • im Betrieb (vorwiegend Praxis)
  • in der Berufsschule (Theorie)

Zudem gibt es auch noch die überbetrieblichen Ausbildungsstätten, in denen Du sämtliche Techniken und Technologien kennen lernst und Deine Fähigkeiten und Fertigkeiten ausweiten kannst.

Die Grundlagen für Deine betriebliche Ausbildung sind in der Ausbildungsordnung geregelt. Diese beinhaltet unter anderem:

  • die offizielle Bezeichung Deines Ausbildungsberufes
  • die Ausbildungsdauer
  • die Zielsetzung
  • eine Beschreibung des Berufsbildes
  • Regelungen zur Zwischen- und Gesellen- bzw. Abschlussprüfung
  • den Ausbildungsrahmenplan

Für Deinen berufsbezogenen Unterricht am Berufskolleg stellt der Rahmenlehrplan die Grundlage. Dieser beinhaltet unter anderem:

  • Angaben zu dem Bildungsauftrag der Berufsschule
  • didaktische Grundsätze des Unterrichts
  • Zielsetzungen des Unterrichts
  • Inhalte die vermittelt werden

Hier findest du weitere Informationen zu der Ausbildungsordnung und und den Rahmenlehrplänen.

Deine Berufsschule

Deine Ausbildung an der Berufsschule richtet sich immer nach landeseinheitlichen Lehrplänen. Diese sind vom Landesschulministerium erlassen worden. Diese Rahmenlehrpläne sind dafür da, dass Du in einem bestimmten Zeitraum die notwendigen Inhalte beigebracht bekommst. Hierfür sorgen die sogenannten Stundentafeln. Diese sind in drei Bereiche eingeteilt:

  • den fachtheorischen, also berufsbezogenen Lernbereich
  • den allgemeinbildenden, also berufsübergreifenden Lernbereich
  • den Differenzierungsbereich, sprich den Stützunterricht

Dein Unterricht erfolgt meist in Teilzeitform. Das heißt, Du gehst wöchentlich jeweils an ein oder zwei Tagen in die Berufsschule. Hier lernst Du dann in ca. acht Stunden täglich was Du für Deinen AutoBeruf brauchst. Teilweise erhältst Du auch Blockunterricht. Das hängt auch immer ein wenig von den Bedürfnissen Deines Ausbildungsbetriebes ab.

Deine Pflicht - Der Schulbesuch

Du bist verpflichtet gemäß dem Schulgesetz die Berufsschule zu besuchen. Das heißt, dass Du bis zum Abschluss der Berufsaubildung den Unterricht besuchen musst. Das sind ca. 480 Stunden jährlich, die Du in der Berufsschule verbringst. Wenn Du allerdings älter als 21 Jahre bist, besteht keine Verpflichtung zum Besuch der Berufsschule - ratsam ist es aber natürlich!

Unsere Partner

Schließen